Home » Zukunft Lernen » Lesen darf nicht in Vergessenheit geraten!
Zukunft Lernen

Lesen darf nicht in Vergessenheit geraten!

Foto: Philipp Gladsome

Was war das erste Buch, das ihr gelesen habt?

Das war „Hops, Fips und Taps“, ein Kinderroman aus den 80ern. Unser Papa hat das schon als Kind gelesen und uns sein Buch weitergereicht. Es war zwar nicht mehr in einem optimalen Zustand, aber die Geschichte dafür umso schöner.

Was fasziniert euch besonders am Lesen?

Vor allem heutzutage sind wir alle so „aufgeladen“ durch die Medien, egal wo man hinblickt, sind Displays. Ein großer Teil unseres Lebens findet mittlerweile via Smartphone statt. Ein Buch zu lesen, ist da schon fast wie Urlaub fürs Gehirn. Man findet durch Bücher noch mal neue Inspiration, die besonders für uns Künstler wichtig ist.

Und warum setzt ihr euch als Botschafter für die Stiftung Lesen ein?

Wir haben bei uns selbst festgestellt, wie sehr das Thema Lesen in Vergessenheit geraten ist. Vielen jungen Erwachsenen unserer Generation geht es ebenso. Das hat uns dazu bewogen, wieder mehr darauf aufmerksam zu machen.

Bereits im jungen Alter wurdet ihr durch YouTube berühmt. War das Lesen damals in eurem Leben präsent?

Zu dieser Zeit hat man ohnehin ständig etwas lesen müssen, in erster Linie in der Schule. Privat haben wir dann nicht mehr viel gelesen, da waren wir schon viel zu fokussiert auf unsere YouTube-Karriere. 

Im Zeitalter der Digitalisierung lesen viele nur noch auf ihren Smartphones. Findet man bei euch zu Hause noch ein Bücherregal? Wenn ja, was steht dort drin?

Bei uns nicht. Wir haben zu wenige Bücher, als dass es sich lohnen würde. Ein Stockwerk unter uns, im Wohnzimmer unserer Eltern, steht dafür ein riesiges Bücherregal. Unsere Mama ist echt eine Leseratte.

Bleibt euch bei eurem vollen Terminkalender noch Zeit zum Lesen? 

Leider wenig. Vielleicht ist es deswegen auch immer was Besonderes für uns. 

Welches Buch habt ihr als letztes gelesen?

Das letzte Buch bei Roman war „Der Ernährungskompass“, das lag bei uns im Tourbus rum. Ehrlich gesagt, keine Ahnung, wem das gehörte, aber es war wirklich interessant, auch wenn ich es nicht geschafft habe, es komplett zu lesen. Bei Heiko war es „Die Macht des Unterbewusstseins“.

Als Zwillinge seht ihr nicht nur gleich aus – habt ihr auch den gleichen Büchergeschmack?

Ja, da sind wir uns sehr ähnlich. Wir stehen mehr auf Bücher, die einen irgendwie weiterbilden oder Einblicke in etwas Neues ermöglichen.

Tipp der Redaktion!

Die Stars der Social-Media-Generation mit ihrem ersten Buch: Heiko und Roman Lochmann wurden als „Die Lochis“ bekannt. Die Fan-Gemeinde der Musiker geht in die Millionen. In ihrer Autobiografie erzählen sie vom Aufwachsen in einem hessischen Dorf, von den Höhen und Tiefen ihrer Karriere, sie schreiben über ihre Musik, Freundschaft, die erste Liebe und wie es ist, so jung schon derart bekannt zu sein. Mit vielen bisher unveröffentlichten Geschichten und Fotos ein Must-Have für jeden Fan.

ISBN: 978-3-570-10398-2
Hier gehts zum Buch!

Nächster Artikel