Home » Gesundheit » Kleiner Pieks, große Wirkung
Sponsored

Endlich Sommerurlaub! Neben Sonnenschutz und Reiseapotheke ist die richtige Impfung das A und O für ein Schutzschild in fremden Ländern. Auch bei den jungen Reisenden gilt es, ganz besonders hinzuschauen. Ein paar Tipps für die wichtige Prävention.

Der Rat vom Medizinmann  

Eine Reise ist ideal, um beim Arzt vorab seinen Standardimpfschutz überprüfen zu lassen. Impfungen, die man als Kind erhalten hat, müssen regelmäßig aufgefrischt werden. Für ältere oder schwangere Reisenden gelten oft andere Bedingungen. Wer der Kompetenz vom Hausarzt nicht traut, findet auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (www.dtg.org) reisemedizinisch zertifiziert fortgebildete Ärzte. Die wissen dann ganz sicher, was auch beim Nachwuchs zu beachten ist. Gerade Kinder sind durch Infektionskrankheiten stärker gefährdet, weil ihr Organismus sensibler auf Umstellungen wie lange Flugreisen, ungewohnte Nahrungsmittel oder eben Infektionen reagiert.
 

Das Wie und Wo   

Impfungen richten sich immer nach Faktoren wie Jahreszeit, Reiseland, -ziel oder -stil, die mit zu bedenken sind. Rucksacktouris im Dschungel drohen andere Gefahren als Urlaubern im 5-Sterne-Deluxe-Hotel. Für Afrika, Asien und Lateinamerika ist zum Beispiel der Schutz vor Polio und Typhus relevant. Speziell für das Mittelmeer raten Experten zur Impfung gegen Hepatitis A, die aber sowieso zur Basisimpfung gehören sollte. Bei Kindern wird vor Reisen mit Malariarisiko sogar ausdrücklich gewarnt, weil sich bei ihnen die Infektion schnell lebensgefährlich entwickeln kann. Neben der grundsätzlichen Impfung sollte man wie bei den Erwachsenen die Destination beachten. So können je nach Reiseland und epidemiologischer Situation Impfungen gegen Gelbfieber, Tollwut, Tuberkulose oder Cholera sinnvoll sein.

 

Die Uhr tickt   

Idealerweise kümmert man sich sechs Wochen vor Reiseantritt um die Vorsorgemaßnahmen. Bei Kindern sind unbedingt bestimmte Alterseinschränkungen zu beachten. So empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) manche Impfungen erst ab bestimmten Lebensalter.

 

Die Kohle von der Krankenkasse  

Impfen kann ins Geld gehen. Seit einigen Jahren übernehmen viele Krankenkassen die Kosten für empfohlene Auslandsreiseimpfungen. Impfungen gegen Hepatitis A oder Tollwut bezahlen einige Kassen zum Beispiel ganz oder teilweise.

Nächster Artikel