Neben Wasserrohrbrüchen sind es jedoch die Helfer des Alltags, die für Wasserschäden verantwortlich sind: Haushaltsgeräte, wie Wasch- oder Spülmaschine.

In Deutschland gibt es rund 4000 Wasserschäden pro Jahr. Eine erschreckend hohe Zahl. Schnelles Handeln zählt, um größere Schäden, beispielsweise am Mauerwerk, zu vermeiden.  3 Tipps zur Soforthilfe:

  • Auslöser lokalisieren und gegebenenfalls Strom abschalten. Sind Haushaltgeräte schuld am Wasser, müssen diese sofort vom Stromnetz getrennt werden, um einen Stromschlag zu vermeiden, denn bekanntlich leitet Wasser Strom. Die Gesundheit steht immer an erster Stelle!
  • Wasser abstellen. Ist ein Rohrbruch der Auslöse, muss der Hauptwasserhahn Leitung zugedreht werden.
  • Hilfe rufen. Schnellstmöglich Fachleute für Wasserschäden kontaktieren. Diese werden Erste-Hilfe-Maßnahmen, wie Abpumpen und Not-Reparaturen, durchführen.

Hat sich der erste Schreck gelegt, sollte der Schaden fotografisch für die Versicherung dokumentiert werden. Das macht die spätere Schadensabwicklung um ein vielfaches einfacher.

Wartung und Smart-Home-Technik

Mangelnde Reparatur- oder Wartungsmaßnahmen von Wasch- und Spürmaschine sind die häufigsten Gründe für Wasserschäden im Haus oder der Wohnung. Diese sollten regelmäßig von einem Fachmann durchgeführt werden. Wichtig ist es also, die Alltagshelfer jedes Jahr warten zu lassen.

Ein sehr nützliches Hilfsmittel sind spezielle und zuverlässige Wassersensoren. Diese reagieren auf Wasseransammlungen an unerwünschten Stellen und melden dies unverzüglich, via App, dem Smartphone. Diese Sensoren eignen sich zudem bei Feuchtigkeit in den eigenen vier Wänden, denn diese wird von den Bewohnern häufig erst viel zu spät wahrgenommen, doch dann ist es meist zu spät und der Schimmelbefall hat begonnen. Sensoren messen die Raumfeuchtigkeit und melden, wenn diese zu hoch oder zu niedrig ist.