Der gesunde Schlaf – was ist das? Es gibt eine Vorstellung davon wie er qualitativ aussieht, mit ausreichend Tiefschlaf, gutem Traumschlaf und wenig nächtlichen Weckreaktionen. Was die Quantität betrifft haben amerikanische Schlafakademiker in 2017 festgelegt, dass  man bis ins hohe Alter 7-7.5 Stunden schlafen muss, um gesund zu leben.

Einfacher gesagt als getan, in Zeiten, wo ein Drittel aller Deutschen schlechte und circa jeder Zweite ein sensibler Schläfer ist. Zum Management der Erhaltung eines gesunden Schlafes gehört auch die ideale Schlafumgebung. Dazu gehören die Dunkelheit, die optimale Raumtemperatur, die Ruhe und der Bettkomfort. Als Faustregel sollte man beachten, abends und nachts nicht mehr als 40 Watt leuchten zu lassen, ob im Bad, der Toilette oder sonstwo in der Wohnung.

Nachtlichter, die insbesondere Kindern helfen leuchten noch weniger intensiv und geben ein Gefühl der Geborgenheit  und können Schlafwandeln auf das Schlafzimmer beschränken. Die Raumtemperatur spielt in Zeiten des Klimawandelns eine immer grössere Rolle. Im Zimmer sollten zwischen 17 und 22 Grad herrschen und auf der Haut circa 29 Grad. Das ist bei nächtlichen Aussentemperaturen um die 30 Grad nicht einfach. Da kann man sich nur mit wenig Soff und fehlender Bettdecke behelfen.

In Zeiten, wo der Schlaf eher zu kurz kommt, sollte die Bettzeit so effektiv wie möglich genutzt werden.

Noch wichtiger ist das Vermeiden von ungewohnten oder lauten oder nervenden Geräuschen, wie Schnarchen der Partnerin oder des Partners, die Strassenbahn, das Auto, das Flugzeug oder die Bahn. Circa 50 Prozent der Nacht sind wir lärmsensibel, weswegen die Vermeidung desselben zur Schlafhygiene gehört. Im Zweifelsfall ist dies dann auch das getrennte Schlafzimmer. Der Schlafkomfort ist bisher in den Hänfen der Bettenindustrie, weniger in der der Innenarchitekten und noch weniger in den Händen der Schlafexperten.

Was das Bett ist, ist erlaubt was gefällt und wo man am besten schlafen kann. Ein Tipp der Schlafforschung: je älter, desto weicher und je mehr Schmerzen (Knochen, Muskulatur etc.) desto weicher. Das Bett sollte nicht nur bequem sondern auch groß genug, gut platziert  und eingebettet in ein gemütliches für das Schlafen ausgerichtetes Zimmer sein.

Dabei sollte das Zimmer kein Entertainment-Room sein, aber für Schlafgestörte ist als Einschlafritual auch das Hörbuch, das Radio oder der Fernseher erlaubt. Früh am Morgen darf der Wecker läuten, das Licht angehen oder der Partner / die Partnerin wecken. Auch hier ist erlaubt was gefällt.

In Zeiten, wo der Schlaf eher zu kurz kommt, sollte die Bettzeit so effektiv wie möglich genutzt werden. Schaffen sie das nicht unter der Woche, dann schlafen sie am Wochenende aus und nach.