Knete, Faden und Luftballons simple Gegenstände, die sich in tolle Spiele verwandeln können. Hier ein paar Ideen.

 

Kneten


Die Muskulatur und Beweglichkeit kleiner Kinderfinger lässt sich sehr gut mit Knete trainieren. Mit verschiedenen Knetstreifen können sie so bunte Figuren formen und sich kreativ austoben. Auch das Kneten von Teig oder Matsch trainiert die Feinmotorik und die Kinder lernen ihre Kraft kennen.

 

Fünf Freunde

Das Fingerspiel „Fünf Freunde“ ist für die Kleinsten gedacht. Sie lernen spielerisch ihre Hände und Finger kennen und können durch das Reimen gut ihre Konzentration fördern. Der Reim geht wie folgt: „Fünf Freunde sitzen dicht an dicht, sie wärmen sich, sie frieren nicht. (Eine Hand hoch halten und zur Faust ballen) Der Erste sagt: „Ich muss jetzt geh´n.“ (Den kleinen Finger abstrecken.) Der Zweite sagt: „Auf Wiedersehn!“ (Nacheinander den Ringfinger, Mittelfinger und Zeigefinger abstrecken.) Der Dritte, der verlässt das Haus. Der Vierte geht zur Türe raus. Der Fünfte ruft: „Hey ihr, ich frier.“ Da wärmen ihn die anderen vier.“
(Die Faust wieder um den Daumen herum schließen.)

 

Fadenspiel 

Es gibt tausend Varianten, um mit einem langen Stück Faden lustige Fadenfiguren zu bauen. Eine einfache Figur für den Anfang ist die Verwandlung. Man kann es am Anfang auch mit den Kids zusammen spielen, damit sie sich durch Wiederholung leichter zurecht finden.

Meistens spielen hier zwei Kinder zusammen. Ein Kind legt den Faden über beide Handflächen, so dass er über beide Handflächen führt. Dann fährt es mit der gesamten rechten Hand einmal unter dem hinteren Faden  der linken Handinnenfläche durch. Der Vorgang wird mit der linken Hand wiederholt.Anschließend wird der rechte Mittelfinger unter den Faden geführt, der über die linke Handfläche verläuft und die Hände wieder auseinander gezogen. Das Gleiche geschieht mit dem linken Mittelfinger, indem der Faden durch die Mittelfingerschlaufe gezogen wird.

Nun ist das zweite Kind an der Reihe: Es greift von oben mit Daumen und Zeigefinger in die beiden gekreuzten Fäden, hält sie fest und zieht sie nach außen, unter den beiden untenliegenden Fäden durch. Dabei wird die ganze Figur aus den Händen gehoben. Nun spreizt es Daumen und Zeigefinger.

Jetzt ist das erste Kind wieder an der Reihe: Es greift ebenfalls von oben mit Daumen und Zeigefinger in die gekreuzten Fäden, zieht sie nach außen, unter den beiden unten liegenden Fäden hindurch. Durch diese Abläufe entstehen neue Figuren und man kann sie leicht variieren und so immer neue Figuren entstehen lassen.