Laut einer aktuellen UNESCO-Studie gehen 263 Millionen Kinder und Jugendliche weltweit nicht zur Schule. Das entspricht etwa einem Viertel der europäischen Bevölkerung. Ihre Familien sind weder in der Lage Schulgeld noch -material zu zahlen.

Die Lernstätten sind zu weit weg, sie liegen in Trümmern, es gibt keine Lehrer oder sie sind auf der Flucht. Statt zu lernen, leisten unzählige kleine Hände und dürre Arme monotone Schwerstarbeit, um die Familie mitzuernähren. Nicht selten gefährdet das ihre Gesundheit durch ungesicherte Maschinen, giftige Dämpfe, Wege, die von explosiven Kampfmittelrückständen geebnet sind und vielem mehr.

Für die Jüngsten dieser Welt ist Bildung die wichtigste Voraussetzung, um sich aus der Armut zu befreien.

Herrschen in einem Land Krieg, Konflikte und Hungersnot, ist Bildung ein Luxusgut. Dabei ist sie gerade dort so dringend notwendig, um die Zukunft des Landes neu zu gestalten.

Da Frauen in patriarchalen Kulturen eher „für niedere Arbeiten“ auserkoren sind, bleibt insbesondere Mädchen die Schulbildung verwehrt. Dabei wollen Kinder im Sudan, in Syrien, Somalia oder anderen betroffenen Ländern lernen. Häufig nehmen sie kilometerlange Fußmärsche zur Schule in Kauf, um anschließend bis spät in die Nacht einer bezahlten Tätigkeit nachzugehen.

Für die Jüngsten dieser Welt ist Bildung die wichtigste Voraussetzung, um sich aus der Armut zu befreien. Nur wer lesen, schreiben und rechnen lernt, hat später die Chance auf einen besser bezahlten Job, darauf, dem eigenen Nachwuchs eine Schulbildung zu finanzieren. Gebildete Kinder sind selbstbewusster und lassen sich weniger ausbeuten.

Patenschaften, Projektspenden oder Spendenfonds: Engagierte Non Profit-Organisationen machen es möglich, Kinder in armen und krisengebeutelten Ländern zu fördern. Sie unterstützen den Aufbau neuer Schulen und Schulzelte, auch in Flüchtlingslagern. Lehrer, Schulgelder und Bücher können gezahlt werden. Doch all das wäre ohne Spenden nicht machbar. Deshalb ist schon ein kleiner Beitrag für viele Kinder und Jugendliche dieser Erde eine große und vor allem sinnvolle Hilfe.