Eigentlich sind die Ferien ja in erster Linie zum Erholen und Faulenzen da. Doch für viele Schüler steht auch Büffeln auf dem Programm, weil es schlechte Noten zu verbessern gibt. Und obwohl die meisten Kinder einsehen, dass es gut wäre, etwas für die Schule zu tun, wären ihnen Ferien ohne Lernen lieber.

Ihre Motivation, sich dann auch wirklich hinzusetzen, ist also verständlicherweise nicht allzu hoch. Kinder, die im Grundschulalter sind, brauchen sicher noch die eine oder andere Unterstützung als ältere Schüler, die sich meistens schon selbst organisieren können. Aber auch sie werden sich freuen, wenn die Eltern Interesse zeigen und ab und zu nachfragen wie es steht.

Damit das Ganze nicht zu einer Quälerei wird, sollte man verschiedene Punkte im Auge behalten:

Wie viel?

Wirklich nur das Allernötigste! Ferien dienen in erster Linie der Erholung. In einer oder zwei Wochen täglich eine halbe Stunde zum Wiederholen oder Aufarbeiten sind aber okay.

Wann?

Am besten nicht in der ersten Ferienhälfte, denn die ist wirklich erst einmal dazu da, alles das zu tun, was während der Schulwochen zu kurz kommt. Am besten Sie vereinbaren mit Ihrem Kind für die Lernwoche eine feste Uhrzeit.

Was?

Lernen in den Ferien sollte nur dann stattfinden, wenn Sie konkreten Lernbedarf festgestellt haben. Besprechen Sie am besten vorher mit ihrem Kind, welche Themen wiederholt werden könnten.

Tipp: Neue Medien können neue Motivation stiften, wenn sie auf den Lehrplan abgestimmt sind.