Sie wälzen Kataloge, fahren sämtliche Einrichtungshäuser im Umkreis von hundert Kilometern ab, studieren Testberichte für Wickelkommoden, Bettchen, Stubenwagen und Hochstühle, geben erhebliche Summen aus, um nur das Beste für ihre Kleinen zu erwerben.

Beim Kauf von Kindermöbeln, entscheiden wir uns auch für eine gewisse gestalterische Prägung, die wir unseren Kindern mitgeben. Sicher: Wir wollen Kinder nicht zu kleinen Erwachsenen machen, jedoch ist guter Geschmack erlernbar und es kann nicht verkehrt sein, so früh wie möglich damit zu beginnen. Wir halten es für wichtig, Kinder für eine Ästhetik zu sensibilisieren und ihnen Werte zu vermitteln. Dabei hilft gute Gestaltung ungemein. Im Hinblick auf die Funktionalität unterscheiden sich Kindermöbel durchaus von denen für Erwachsene. Jedoch sollten auch sie ästhetischen Kriterien genügen, denn über eine gute Gestaltung gelingt es, Kinder zu sensibilisieren.

Seit wir Eltern sind, haben wir einen veränderten Blick auf Kindermöbel. Im Mittelpunkt stehen immer die Fragen der Funktionalität, des Materials, der Verarbeitung und der Nachhaltigkeit. Kindermöbel müssen einen Beitrag zur Entwicklung leisten. Aus diesem Grund sollten sie sich an den Bedürfnissen orientieren und sich an diese anpassen. Im besten Fall eröffnet ein Möbel Kindern neue Perspektiven und hilft ihnen selbstständig zu werden. Ein Beispiel dafür ist der Lernturm.

Wir leben in einer Zeit, in der die Gesellschaft sich gewandelt hat. Kinder werden viel stärker als früher einbezogen und als mündige Partner gesehen. Viele Familien denken darüber nach, welchen Anteil die Kinder am gemeinsamen Handeln haben könnten und wie dies in den Alltag integriert wird. Es stellt sich die Frage, wie wir sie in die Lage versetzen, unter unserer Anleitung gemeinsam mit uns Dinge zu tun. Denn genau dies ist der Lernprozess, den Kinder benötigen, um sich zu entwickeln und zu wachsen – nicht nur körperlich, sondern auch menschlich.

Als unsere Tochter noch klein war, half sie gern bei der Küchenarbeit. Sie schälte Möhren, knetete und rollte Teig, garnierte gern Torten oder schnippelte Äpfel. Damit sie an die Küchenarbeitsfläche heranreichte, haben wir sie auf einen Stuhl gestellt. Das war eine wackelige Angelegenheit und viel zu unsicher. Später, als auch unser Sohn ein fleißiger Küchenhelfer wurde, entwarfen und bauten wir schließlich den ersten sicheren Kinderlerntum der Welt! Seitdem konnte er immer dabei sein, kleinere Tätigkeiten übernehmen und viel lernen.

Um mit dem Lernturm ein gelungenes Kindermöbel zu schaffen, war es unabdingbar, sich auf die Bedürfnisse der Kinder einstellen zu können. Weil wir wussten, was sie sich wünschten, was sie brauchten und was ihnen noch fehlte, gelang es, ein wirklich gutes Möbel zu entwerfen. Mittlerweile haben wir noch mehr Objekte gestaltet, die alle unserem Familienalltag entstammen. Von uns werden sie erdacht und entwickelt, von unseren Kindern erprobt, getestet und geliebt.

Diese Möbel eröffnen Kindern neue Perspektiven. Sie helfen dabei, selbstständig zu werden und fördern die Motorik. Sie sind sicher, funktional, durchdacht und werden natürlich nachhaltig produziert. Unsere Möbel, die mit Liebe entworfen und hergestellt werden, haben einen sehr hohen Anspruch an die Optik, die Nachhaltigkeit und die Langlebigkeit. Und genau dies sind auch die Werte, die wir unseren Kindern vermitteln wollen.

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