Hunde brauchen jeden Tag viel Bewegung an der frischen Luft. Besonders geschickt und schnell müssen die Vierbeiner beim Hundesport Agility sein: In einer möglichst schnellen Zeit durchlaufen Hund und Halter einen Hindernisparcours. Dabei muss der Vierbeiner die Hindernisse bewältigen, der Hundeführer begleitet ihn und zeigt das nächste Hindernis an.

Für den Anfang braucht es im Agility nicht viel: Ein kleiner Hindernisparcours im Garten kann dem Hund schon große Freude bereiten.

Agility ist für viele Hunde geeignet, wichtig ist nur, dass der Vierbeiner fit und gesund ist. Das hängt nicht nur vom Alter ab. Es gibt außerdem Hunde, für die der Sport weniger geeignet ist, etwa für sehr große Tiere wie eine Dogge. Aber auch Dackel sieht man eher selten. Border Collie, Sheltie und Terrier hingegen lieben den Sport.

 

Das Okay vom Tierarzt einholen

Bevor Hunde mit Agility beginnen, sollte sicherheitshalber ein Tierarzt vorher abchecken, ob dem Tier das neue Hobby auch nicht schadet. Manche Hundesportler lassen ihre Tiere ab einem Alter von zwölf Monaten sogar röntgen, um sicherzugehen, dass das Tier keine Gelenkbeschwerden hat.

Denn nur so kann es auch mit Freude Agility betreiben. Hundetrainer empfehlen außerdem, vor Beginn des Trainings die Muskelkraft und Ausdauer des Hundes auszubauen, etwa durch gemeinsames Joggen oder Radfahren. Für den Anfang braucht es im Agility nicht viel: Ein kleiner Hindernisparcours im Garten kann dem Hund schon große Freude bereiten.

Ob Wippen, Slalomstangen oder Tunnel – im Zoofachhandel gibt es eine große Auswahl an Agility-Zubehör. Neben dem Körpereinsatz muss sich der Hund auch geistig anstrengen, denn Handzeichen, eindeutige Kommandos und die genauen Abläufe muss er immer wieder üben.

Hat der Hund die Grundkommandos gelernt, kann der Hundeführer ihn schrittweise über die ersten Hürden lotsen. Dabei die Anerkennung nicht vergessen und den Vierbeiner für seinen Erfolg belohnen. So stärkt Agility auch die Bindung zwischen Tier und Hundeführer.

Gelenkschonend trainieren

Die eigene Führungstechnik entscheidet darüber, ob und wie schnell das Tier die Hindernisse überwindet. Sobald der Hund die Konzentration verliert, sollte man je nach Ausdauer des Athleten eine Pause einlegen oder das Training mit einer leichten Übung beenden. Generell gilt: Um die Gelenke zu schonen, sollte der Hund in einem gesunden Maße trainieren und sich nicht überfordern.