Und da bietet es sich an, ihm ein eigenes Dach über dem Fellkopf anzuschaffen. Denn Hundehütten bieten dem vierbeinigen Freund, neben Schutz vor Wind, Kälte und Sonne, auch einen Rückzugort und ein eigenes kleines Reich.

Materialliste:

  • 4 Vierkanthölzer, 5cm x 5cm, 2x 80cm lang und 2x 40cm lang
  • 2 Bodenplatten,
  • 100cm x 70cm x 2,5cm
  • 2 Leisten, 2,5cm x 2,5cm, 100cm lang
  • 2 Leisten, 2,5cm x 2,5cm, 65cm lang
  • 1 Rückwand, 102,5cm x 100cm x 2,5cm
  • 1 Vorderwand, 107,5cm x 100cm x 2,5cm
  • 2 Seitenwände, 107,5cm x 75cm x 2,5cm
  • 1 Dachplatte, 110cm x 80cm x 2,5cm
  • 1 Styroporplatte, 95cm x 65cm, 2cm stark
  • Bitumendachschindeln oder Dachpappe
  • Schrauben, verzinkte Nägel

Bauanleitung:

1. Schritt
Zuerst  wird die Bodenkonstruktion vorbereitet. Dazu werden die fünf Zentimeter starken Vierkanthölzer zu einem Rahmen verschraubt und unter eine der beiden Bodenplatten montiert. Die Abstände zu den Außenkanten sollten jeweils zehn Zentimeter betragen. Auf die Oberseite der fertig montierten Bodenplatte wird anschließend ein umlaufender Rahmen aus den zweieinhalb Zentimeter starken Leisten geschraubt. In diesen Rahmen wird anschließend die Styroporplatte gelegt, die als Dämmung dient. Erst danach wird die zweite Bodenplatte angebracht, indem sie angeschraubt wird.

2. Schritt
Jetzt ist es an der Zeit die Seitenwände zuzuschneiden. Beachten Sie, dass die Hundehütte vorne fünf Zentimeter höher ist als hinten, damit Regenwasser auf dem schrägen Dach abfließen kann. Die Seitenwände werden nun so zugeschnitten, dass eine Kante nur noch hundertzwei Zentimeter hoch ist. Außerdem wird aus der Vorderwand eine Öffnung als Eingang ausgeschnitten. Die Öffnung sollte rund acht Zentimeter über der unteren Kante beginnen und rund fünfzig mal fünfundsiebzig Zentimeter groß sein.

3. Schritt
Nun sind alle Vorbereitungen abgeschlossen und die Hundehütte kann zusammengebaut werden. Dazu werden zuerst die Vorder- und die Rückwand, anschließend die beiden Seitenwände an der Bodenkonstruktion und danach miteinander verschraubt. Die Wände enden dabei auf der Unterseite bündig, so dass die Unterkonstruktion vollständig verblendet ist. Anschließend wird die Dachpappe aufgelegt und verschraubt. Als Dachabdeckung können auch Bitumendachschindeln aufgenagelt werden.

4. Schritt
Um die Hundehütte wetterfest zu machen, erhält das Holz einen Schutzanstrich. Danach können Herrchen und Frauchen auch kreativ tätig werden und die Hundehütte farblich passend zum eigenen Haus streichen oder mit Mustern verzieren. Sobald Schutzanstrich und Farbe getrocknet sind, kann der Vierbeiner in seine neue Hundehütte einziehen.