Wie soll ich ihm auch erklären, dass an dem Tag vor über 2.000 Jahren jemand geboren wurde, der später ans Kreuz genagelt wurde, weil er den Menschen sagte, dass es doch echt wuffig wäre, wenn sie zur Abwechslung nett zueinander wären.

Religion ist wohl nichts für Hunde (zum Glück, religiös-fanatische Caniden will ich mir gar nicht vorstellen). Aber das Konzept der Nächstenliebe, das versteht mein Hund sicherlich!

Und ja, er merkt, dass die Weihnachtszeit anders ist. Klar, wegen der vielen Gerüche, aber auch der häufigen kuscheligen Abende. Das viele Zusammenliegen, Kraulen und Knibbeln genießt er geradezu.

Schon als Kind wunderte ich mich oft, dass kein Hund in der Gruppe der Krippenbesucher war.

Die Stimmungsübertragung funktioniert auch hier ausgezeichnet. Auch die vielen Treffen mit Freunden (mit und ohne Fell) erfreuen den kleinen Doggen-Wookiee (er spricht zuweilen wie Chewbacca aus Star Wars).

Für mich gehört ein Hund einfach zu Weihnachten dazu. Schon als Kind wunderte ich mich oft, dass kein Hund in der Gruppe der Krippenbesucher war. Dabei müsste doch schon wegen der Schäfer einer dabei sein, meinte ich als kleiner Steppke.

Und so stellte ich eine Hundefigur aus meiner Spielzeugkiste dazu – freilich passte sie nicht immer vom Maßstab her (manchmal wirkte sie wie eine Godzilla-Version innerhalb der viel kleineren Krippenfiguren).

Aber als ältester Freund des Menschen, der uns tagein, tagaus lehrt, was Loyalität und Liebe sind, da war es für mich nur canilogisch, dass auch Hunde das Christuskind willkommen heißen.

 

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