Frau Opoku, obwohl Sie schon sehr viele Follower haben, Hand aufs Herz – haben Sie sich Ihren Zwergspitz Carlo zugelegt, um noch mehr Fans zu gewinnen?

Nein, natürlich nicht. Ich wollte schon immer einen Hund haben, unabhängig von Instagram.

Wie kam es zu der Entscheidung für Carlo?

Ich wollte wie gesagt schon länger einen Hund haben und war von Anfang an in Zwergspitze verliebt. Ich habe mich erkundigt und irgendwann endlich eine tolle Züchterin in der Nähe von Köln gefunden, und von da an stand der Entschluss fest.

Sie reisen gern und ziemlich viel. Carlo auch?

Nein, Carlo reist eigentlich wenig. Er bleibt in der Zeit, in der ich unterwegs bin, bei meiner Mutter in Köln. Zu Familienurlauben kommt er allerdings immer gerne mit (lacht).

Legen Sie bei Carlo auch so viel Wert aufs Äußere?

Nicht wirklich, er sieht sowieso immer süß aus!

Gehen Sie mit Carlo zum Hundefriseur? Kriegt er nur Gänseleberpastete?

Ja, ich gehe mit ihm zum Friseur, vorrangig allerdings, damit sein Fell nicht verfilzt. Und nein, er bekommt natürlich ganz normales Hundefutter.

Was halten Sie von Schleifchen und Schühchen, Designerkörbchen, Hundefashion allgemein?

Ich denke, jeder hält seinen Hund nach bestem Wissen und Gewissen, ich allerdings sehe lieber von Schleifchen ab. Trotzdem liebe ich es, eine tolle Leine oder ein schickes Halsband für Carlo zu kaufen.

Es geht uns ja nichts an, aber in letzter Zeit ist Carlo wirklich nicht auf vielen Fotos zu sehen. Ist alles in Ordnung in Ihrer Beziehung?

Natürlich! Dadurch dass ich für ein paar Monate in Dubai war, haben wir uns einfach nicht so oft gesehen. Trotzdem wurde ich täglich von meiner Mutter mit Updates versorgt und bin nun auch einfach wieder glücklich, zu Hause zu sein.

Kurz zurück zu Ihnen: Sie haben gerade den „About You“-Award in der Kategorie „Beauty“ gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Wie haben Sie das erlebt – sind Sie schon ein „Social-Media-Dino“, der so was kurz mal mitnimmt, oder staunen Sie noch über Ihren Erfolg?

Ich freue mich immer noch riesig! Für mich ist das keinesfalls selbstverständlich und ich bin einfach nur super glücklich, eine so tolle Community zu haben.

Wie ist das eigentlich, wenn man auf solchen Events andere erfolgreiche Blogger und Influencer trifft – kennt man sich? Ist man irgendwie automatisch so eine Art „Clique“? Immerhin ist diese Art der Karriere überhaupt erst seit einigen Jahren möglich …

Durch die Events lernt man immer mehr Kollegen kennen, was ich persönlich super spannend finde. In vielen von ihnen habe ich wirklich tolle Freunde gefunden, mit denen ich auch abseits von Events viel Zeit verbringe.

Wie ging das eigentlich bei Ihnen los? Hatten Sie von vornherein einen Masterplan? Lässt sich so eine Karriere überhaupt planen?

Nein, ich hatte ehrlich gesagt überhaupt keinen Plan. Ich habe durch meinen Nebenjob in einer Boutique die Klamotten aus Spaß fotografiert und online gestellt. Daraus hat sich das Ganze irgendwie entwickelt und meine Fotos haben immer mehr Menschen interessiert. Ich hatte nie den Plan, Bloggerin zu werden, trotzdem bin ich natürlich glücklich, diesen Beruf nun ausüben zu dürfen.

Sie teilen bekanntermaßen ziemlich viel „Privates“. In einem Interview sagten Sie einmal: „80 Prozent werden geteilt, 20 Prozent bleiben privat.“ Wie denken Sie nach einigen Jahren über Öffentlichkeit und Privatleben?

Ich teile immer noch viel von meinem Leben und liebe es, meine Follower tagtäglich mitzunehmen. Trotzdem teile ich nicht alles mit ihnen, da manche Sachen einfach privat sind.

Wie hat sich Ihr Privatleben mit zunehmender Bekanntheit verändert? Wenn Sie in der Öffentlichkeit erkannt werden, ist das immer positiv? Oder gibt es auch mal „Hasskommentare live“?

Natürlich hat sich mein Privatleben etwas verändert, da ich häufiger auf der Straße erkannt werde. Trotzdem liebe ich es und versuche, mir immer Zeit für meine Follower zu nehmen, da so die Zahl der Instagram-Follower irgendwie realer wird und ich ein paar Gesichter zu den Profilen kennenlernen darf. Somit sind die Treffen auf der Straße eigentlich durchweg positiv.

Letzte Frage, wenn die überhaupt erlaubt ist: Darf Carlo bei Ihnen im Hotelbett schlafen?

Natürlich (lacht).