Haustiere haben nachweislich einen guten Einfluss auf die Entwicklung von Kindern, das gilt ganz besonders für Hunde. Die positive Wirkung kann sich allerdings nur entfalten, wenn Hund und Kind respektvoll miteinander umgehen und sich beide an gewisse Verhaltensregeln halten.

Mit Hunden aufzuwachsen, kann eine große Bereicherung sein. Hunde geben Kindern Sicherheit und Geborgenheit, lehren sie Rücksichtnahme und Verantwortung. Damit aus den beiden tatsächlich Freunde fürs Leben werden, sollten Eltern aber klare Regeln aufstellen.

Ein Hund kommt ins Haus

Auch wenn die Freude über das neue Familienmitglied auf vier Pfoten riesig ist: Kinder müssen lernen, dass der Hund seine Ruhephasen braucht. Erklären Sie den Schlaf- und Futterplatz des Hundes am Besten zur „verbotenen Zone“, so dass der Vierbeiner einen Rückzugsort hat und entspannt fressen kann. Machen Sie deutlich, dass der Vierbeiner nicht geärgert werden darf und es kein Spaß ist, ihn an den Ohren oder am Schwanz zu ziehen.

Schon ab einem Alter von etwa drei Jahren sind Kinder in der Lage das zu verstehen. Allerdings vergessen die Kleinen Regeln auch schnell wieder, deshalb sollten Sie Hund und Kind nicht unbeaufsichtigt lassen und im Zweifelsfall frühzeitig eingreifen. Je positiver die Erfahrungen sind, die Kind und Hund miteinander machen, desto inniger wird ihre Freundschaft.

Wenn sich Nachwuchs ankündigt

Ist der Hund schon in der Familie und es kündigt sich ein Baby an, ist es ratsam, den Vierbeiner rechtzeitig auf seine neue Rolle vorzubereiten. Grenzen und neue Regeln sollten trainiert werden, bevor das Baby da ist, damit der Hund sie nicht mit der Ankunft des Kindes verknüpft. Üben Sie mit dem Hund Grundgehorsam und das Hergeben von Futter und Spielzeug, damit er erst gar nicht auf die Idee kommt, diese Ressourcen zu verteidigen.

Mit Hunden aufzuwachsen, kann eine große Bereicherung sein. Hunde geben Kindern Sicherheit und Geborgenheit, lehren sie Rücksichtnahme und Verantwortung. Damit aus den beiden tatsächlich Freunde fürs Leben werden, sollten Eltern aber klare Regeln aufstellen.