Denn Bewegung bei frischer Luft regt Kreislauf und Stoffwechsel an und beugt Krankheiten vor.

Gegen die Kälte sind die Hunde durch ihr Fell geschützt. Bei kranken Tieren oder solchen mit sehr kurzem Fell kann zusätzlich ein spezieller Hundemantel oder -pullover ratsam sein. Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e. V. (ZZF) empfiehlt an kalten Wintertagen kürzere und dafür häufigere Ausflüge nach draußen.

„Die täglichen Spaziergänge kann man spannend und abwechslungsreich gestalten“, sagt ZZF-Präsident Norbert Holthenrich. Neue Wege gehen, Suchspiele oder Outdoor-Agility fordern den Hund und sorgen für Abwechslung bei Herrchen und Frauchen.

Balance-, Kletter- und Jagdübungen kann man auch im Winter wunderbar in den täglichen Spaziergang einbauen. Umgestürzte Bäume oder schmale Bäche sind ideale Hindernisse, die überquert werden müssen.

Auch im Haus können Tierhalter dem Winterspeck ihrer Tiere vorbeugen.

Freie Felder eignen sich besonders gut für Jagd- und Wurfspiele. Vor allem im Wald können sich Tier und Mensch austoben: Im raschelnde, Laub lässt sich allerlei entdecken, und eng stehende Bäume laden zum Slalomlaufen ein. Tierhalter sollten jedoch darauf achten, nicht zu nahe an zugefrorene Eisflächen zu gehen: Die Eisschicht kann zu dünn sein, um das Gewicht des Hundes zu tragen.

Während die Hundepfote mit Kälte und Schnee gut zurechtkommt, ist sie auf Streusalz und Splitt nicht eingestellt. Es ist daher wichtig, nach einem Spaziergang Salzreste und kleine Eisbrocken abzuspülen und Pfoten auf Verletzungen zu untersuchen. Ist die Pfote verletzt, sollte sie beim nächsten Gassigehen mit einem Hundeschuh geschützt werden.

Für den Spaziergang im Dunkeln haben sich blinkende und reflektierende Halsbänder, Leinen und Brustgeschirre bewährt. Auto- und Fahrradfahrer können die Vierbeiner dann schneller erkennen.

Auch im Haus können Tierhalter dem Winterspeck ihrer Tiere vorbeugen. Bei Katzen sorgen Bälle, Kletterbäume oder Geschicklichkeitsspiele für Unterhaltung und Bewegung. Beliebt sind Jagd- und Beutespiele wie das sogenannte „Katzenangeln“.

Dabei versuchen die Samtpfoten, an Schnüren befestigte Gegenstände wie Federn oder Stofffetzen zu erhaschen. Die Katzenangeln müssen jedoch nach dem Spiel wieder weggeräumt werden, damit sich die Tiere nicht in unbeaufsichtigten Momenten darin verheddern oder kleine Teile verschlucken.