Herr Kroos, was hat Sie dazu bewegt, die Stiftung zu gründen?

Ich bin mir der Tatsache bewusst, dass ich ein sehr glückliches Leben führen darf – gesundheitlich und darüber hinaus. Da ist es mir ein tiefes inneres Bedürfnis, denjenigen zu helfen, denen es nicht so gut geht. Das war die ursprüngliche Motivation, meine eigene Stiftung zu gründen.

Wie sieht Ihre Stiftungsarbeit aus?

Wir möchten kranken Kindern Wünsche erfüllen, die sie ohne unsere Hilfe wohl nicht erleben würden. Ein besonders wichtiger Punkt für mich und mein Team ist es darüber hinaus, auch den Familien mit schwer kranken Kindern im Alltag unter die Arme zu greifen und die Eltern dabei zu unterstützen, das Leben ihrer Kinder leichter zu machen.

Was sind Ihre Ziele mit der Stiftung?

Das große übergeordnete Ziel ist es natürlich, so vielen Kindern und Familien wie möglich zu helfen. Wir als Stiftung wollen weiter wachsen. Dafür überlegen wir auch, zu unseren drei bereits bestehenden Partnerschaften mit Einrichtungen weitere dazuzunehmen. Dabei sind wir natürlich auf Spenden und weitere Unterstützungen angewiesen. Unsere Gala im Juni war dabei ein guter Schritt.

Sie treffen viele der Kinder auch persönlich. Wie war zum Beispiel Ihr Treffen mit dem 16-jährigen Sebastian und seiner Familie? Was war Ihr erster Eindruck von ihm?

Ich habe Sebastian im März dieses Jahres persönlich getroffen. Wir haben ja mit unserem Interesse an Basketball eine große Gemeinsamkeit. Kurz zuvor hatte er seinen Sportrollstuhl von uns bekommen, mit dem er seiner Leidenschaft auf dem Basketballfeld nachgehen kann. Er war natürlich sehr dankbar und wir haben uns toll unterhalten. Diese Kids persönlich zu treffen, sie zu motivieren und zu unterstützen, ist ein Bestandteil der Arbeit unserer Stiftung.

Lesen Sie hier, wie es für Sebastian und seine Eltern war, Toni Kroos zu treffen und erfahren die ganze Geschichte von Sebastian.