Naturkatastrophen wie das Erdbeben in Nepal heben das Leben der Betroffenen von einem Moment auf den anderen aus den Angeln. Danach ist nichts mehr wie es war. Die Angst um Leib und Leben, der Tod von Menschen, die einem nahe gestanden haben, schwere Verletzungen und das lähmende Gefühl, schutzlos ausgeliefert zu sein, hinterlassen bei den Betroffenen tiefe seelische Wunden.

Angst, Hilflosigkeit, Panikattacken, Albträume und das anhaltende Wiedererleben der Katastrophe sind oftmals über lange Zeiträume hinweg ein ständiger Begleiter – gerade bei Kindern.

Um Kindern nach einer Katastrophe bestmöglich zu helfen, errichten Hilfsorganisationen des Bündnisses Aktion Deutschland Hilft Kinderschutzzentren. Ziel ist, die Schwächsten zu stärken. Die Helfer kümmern sich um die seelischen und körperlichen Belange der Kinder. Pädagogen lesen und spielen, malen und basteln, singen und tanzen mit den Kindern, damit es ihnen leichter fällt, die schrecklichen Erlebnisse zu verarbeiten.  

Nepal wurde gleich von zwei schweren Erdbeben heimgesucht. Tausende Menschen haben ihr Leben verloren, 2,8 Millionen Nepalesen wurden obdachlos und sind dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen. Dabei ist es oberste Priorität der Bündnismitglieder von Aktion Deutschland Hilft, Leben zu retten und Leid zu mindern.

So werden Lebensmittel, Trinkwasser und Medikamente verteilt und die Betroffenen erhalten Planen und Zelte, um wieder ein schützendes Dach über dem Kopf zu erhalten. Auch in solchen Situationen gilt Kindern ein besonderes Augenmerk.