Die testikuläre Spermienextraktion (TESE)

Die TESE ist die Gewinnung von Spermien aus einer Hodenbiopsie für ICSI. Diese Methode findet dann Anwendung, wenn der Spermientransport in den ableitenden Samenwegen blockiert ist und keine Spermien in der Samenflüssigkeit vorhanden sind.

In-vitro-Fertilisation (IVF)

Die IVF erfordert immer eine kurze hormonelle Vorbehandlung. Ziel ist, die Reifung einer optimalen Zahl von Eibläschen zu erreichen. Nach ausreichender Eireifung wird durch Injektion der Eisprung ausgelöst. 35 Stunden danach erfolgt die Punktion der Eibläschen. Hat alles reibungslos funktioniert, sollte nach etwa zwei Wochen der Schwangerschaftstest positiv sein. Lesen Sie hier mehr.

Intrauterine Insemination (IUI)

Bei der intrauterinen Insemination (IUI) werden der Patientin gereinigte und besonders gut bewegliche Spermien ihres Partners zum optimalen Zeitpunkt mit einem dünnen, weichen Plastikkatheter schmerzfrei in die Gebärmutter eingebracht.

Hormonbehandlung

Erste Wahl sind Verfahren ohne Hormonbehandlung. In manchen Fällen kann jedoch nur eine gezielte Hormontherapie zu einer Schwangerschaft führen. Die hormonelle Stimulation erfolgt durch die Gabe von Tabletten oder feinen Spritzen über mehrere Tage des Zyklus. Lesen Sie hier mehr.

Die intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI)

Die ICSI ist eine Zusatzmaßnahme im Rahmen der IVF bei stark beeinträchtigter Samenqualität. Die wesentlichen Schritte bis zur Eizellgewinnung sind identisch. Die Eizellen werden aber nicht wie bei der IVF mit Spermien inkubiert, sondern an einer Haltepipette fixiert. Unter einem speziellen Mikroskop wird dann ein einzelnes Spermium in eine Injektionspipette aufgezogen und direkt in die Eizelle platziert.

Ein mögliche Ursache der ausbleibenden Schwangerschaft kann die Endometriose sein. Davor sind auch bekanntere Persönlichkeiten nicht befreit, so wie Lilly Becker. Lesen Sie hier das spannende Interview.