Denn beim Familienauto steht der praktische Nutzen im Vordergrund. Hat die Familie Zuwachs bekommen, dann muss das neue Gefährt vor allem Platz bieten. Der Kindersitz muss untergebracht werden und der Kofferraum soll ausreichend Platz für die Einkäufe und den Kinderwagen bieten. Doch auch auf den Komfort sollte beim neuen Familienauto geachtet werden: Fahrspaß und Familie können auch zusammengehören!

Der Kombi

Der Klassiker unter den Familienautos ist nach wie vor der Kombi. Dieser Kombi ist ein überschaubares Fahrzeug, meist sparsam im Verbrauch und mit ausreichendem Stauraum - ideal für Familien mit bis zu zwei Kindern. Üppiger Laderaum, ausgezeichneter Fahrkomfort und hohes Sicherheitsniveau. Diese drei Tugenden zeichnen vor allem große Kombis aus.

Neben dem gängigen Modell eignen sich auch Hochdachkombis, die meist von einem Nutzfahrzeug abstammen, als Familienauto. Sie bieten im Vergleich zum gängigen Kombi etwas mehr Stauraum. Die meisten Modelle haben fünf Sitze und einen großen Kofferraum. Es gibt aber auch siebensitzige Varianten. 

Vorteile der Hochdachkombis sind das sehr gute Raumangebot und  der meist eher günstige Preis. Beim Fahrkomfort dagegen müssen Einschränkungen in Kauf genommen werden. Die technische Nähe zu gewerblich genutzten Kleintransportern bedingt einfachere Bauweise und reduzierte Geräuschdämmung. Achten sollten Sie darauf, dass das auserwählte Fahrzeug mit dem wichtigen Stabilitätssystem ESP ausgestattet ist.

Van & SUV

Soll die Familienplanung nach zwei Kindern nicht abgeschlossen sein, eignet sich ein Van als Familienauto, da er über ein riesiges Platzangebot verfügt. Sieben Sitze gehören meistens zur Serienausstattung und bei vielen Modellen lässt sich die dritte Sitzreihe versenken. Ist die Familie sehr groß und werden alle sieben Sitze benötigt, steht aber nur noch ein relativ kleiner Kofferraum zur Verfügung. Der große Vorteil der kompakten Vans ist die variable Raumaufteilung.

In letzter Zeit ist auch der SUV (Sport Utility Vehicle) zu einem beliebten Fahrzeug für Familien geworden. Denn neben ausreichend Platz bietet der SUV auch Komfort und Fahrvergnügen und ist meist sogar geländetauglich. Nachteilig auf die Familienkasse wirkt sich jedoch der hohe Benzinverbrauch des SUVs aus.

Kosten im Blick behalten

Hat man sich für ein Modell entschieden, sollte man in jedem Fall noch die monatlichen Unterhaltskosten berechnen. Neben den Kosten für Haftpflicht-, Teil- oder Vollkaskoversicherung gehören auch die Ausgaben für Steuern, Wartungsarbeiten und Verschleißteilen in die Berechnung. Besonders Letzteres kann bei gebrauchten Familienautos enorme Kosten verursachen.