Die frühzeitige Planung und ein gesundes Selbstmanagement helfen beim Wiedereinstieg.

Karriereknick muss nicht sein

Frage Nummer eins ist häufig, wann und wie Mutter oder Vater nach der Elternzeit ins Berufsleben zurückkehren. Viele Eltern können oder wollen nicht drei Jahre Elternzeit abwarten und richten sich auf einen früheren Eintritt ein – auch aus Angst vor einem Karriereknick. Melanie Vogel, Unternehmerin und Mutter eines 7-jährigen Sohnes sagt: „Karriereverläufe dürfen – weder für Männer noch für Frauen – einknicken, wenn eine familiäre Auszeit genommen wird.“

Der Wiedereinstieg

Spielt die Firma mit, kann ein Wiedereinstieg auf Teilzeitbasis natürlich auch schon vor Ablauf der Elternzeit Sinn machen. So bleibt die Mitarbeiterin fachlich am Ball und die Eltern können sich langsam an den Spagat zwischen Familie und Beruf gewöhnen. Wichtig ist, dass Eltern von Anfang an zusammenarbeiten.

Melanie Vogel erzählt: „Mein Mann und ich haben berufliche und private Aufgaben immer gleichberechtigt aufgeteilt. Und gemeinsam schaffen wir den Balanceakt ganz gut.“

Work-Life-Balance

Da jeder Vorgesetzte planen muss, ist aktive Kommunikation oftmals der Schlüssel zum Erfolg. „Sowohl Männer als auch Frauen legen zunehmend Wert auf Work-Life-Balance, kollegiale Zusammenarbeit und flexible Arbeitszeiten“, so die woman&work-Initiatorin. „Stimmt das Betriebsklima in einem Unternehmen haben Männer und auch Frauen gute Chancen Beruf und Familie zu kombinieren, ohne Repressalien befürchten zu müssen.“

Familienmanagement kann man lernen

Doch ohne gemeinsame Visionen ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf kaum zu schaffen, weiß Melanie Vogel: „Vereinbarkeit von Familie und Beruf beginnt im Kopf – und zwar zuerst bei den Menschen, die es betrifft: Mutter und Vater. Hier muss Einigkeit herrschen, hier müssen beide gemeinsame Visionen entwickeln.“ 

Oft ist dies leichter gesagt, als getan. Aus diesem Grund bietet Melanie Vogel Seminare für (werdende) Eltern an. Sie erzählt: „Wir unterstützen Paare darin, eine gemeinsame Familien-Vision zu entwickeln und das Familienmanagement so effizient und erfolgreich zu gestalten, dass beide in ihren Doppelfunktionen zufrieden und mit ihren Kindern glücklich sind.“

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