Die Geburt Ihrer Tochter vor ein paar Wochen war sehr dramatisch – wie geht es den beiden Mädels inzwischen?

Beide sind wohlauf und verstehen sich gut mit dem männlichen Part in diesem Trio.

Wie geht es dem Vater und wie ist das Gefühl als Papa?

Es ist ein unfassbar schönes und interessantes Gefühl – ich bin angekommen und ein stolzer Vater.

Wie haben Sie die Geburt miterlebt?

Eine Achterbahnfahrt der Gefühle – man vergisst die Welt um einen herum und ist nur noch bei seiner Frau und dem Baby. Es war der schönste und schlimmste Tag zugleich in unserem Leben, aufgrund der Schwangerschaftsvergiftung.

Wie verleben Sie zu dritt die ersten gemeinsamen Wochen? Was waren die ersten schönen Erlebnisse?

Das schönste Erlebnis war, nach dem längeren Aufenthalt im Krankenhaus nach Hause zu kommen und endlich eine normale Familie sein zu können. Wir genießen jeden Moment und verbringen so viel Zeit wie möglich zu dritt – nach vier Wochen waren wir das erste Mal im Urlaub mit Delia und haben die Bergluft genossen.

Wie war die erste Spazierfahrt draußen im Schnee?

Als Familie das erste Mal im Urlaub zu sein, loslassen zu können, die Geburt zu verarbeiten, war wirklich intensiv und unbeschreiblich schön – wir haben es uns einfach gut gehen lassen.

Auch bei Babys gibt’s gute und schlechte Zeiten. Ab jetzt beginnt die Phase der unruhigen Nächte – Sie wissen schon, worauf Sie sich da eingelassen haben?!

Das Glaubensbekenntnis erfolgte schon vor knapp einem Jahr, als wir beschlossen haben, eine Familie zu gründen, da weiß man, worauf man sich einlässt. Wir sind dankbar auch für schlaflose Nächte, nichts ist selbstverständlich und die kleinen Wesen brauchen einfach viel Liebe und Aufmerksamkeit.

Wie haben Ihre Fans reagiert?

Durchweg positiv, ich habe noch nie so viele Nachrichten bekommen wie aktuell. Es freut mich sehr, dass so viele Menschen sich mit uns freuen.

Hat Philip Höfer schon gratuliert?

Wenn er könnte, würde er (lacht).

Wie sind die Pläne für die gemeinsame Familie – oder lassen Sie alles auf sich zukommen?

Zum einem ja, zum anderen machen wir fleißig Pläne. Dieses Jahr bauen wir unser Traumhaus und ziehen ins Grüne. Das war immer ein Traum, der nun Gestalt annimmt.

Wie wird Jörn Schlönvoigt als Vater sein? Was wollen Sie Delia mit auf den Weg ins neue Leben geben? Wie sind Sie selbst durch Ihre Eltern geprägt?

Ich werde ihr auf den Weg geben, dass man im Leben alles erreichen kann und für seine Träume kämpfen muss. Ich habe diese Erfahrung selbst gemacht und nie bereut, alles gegeben zu haben.

Haben Sie schon ein Lied für Delia geschrieben?

Wir singen viel für die kleine Delia, aber ein Song ist noch nicht in Sicht.

Warum haben Sie sich für den Namen „Delia“ entschieden?

Vorweg: Es war keine einfache Entscheidung, weil wir so viele Ideen hatten. Aber eines Tages sagte Hanna, „Delia“ wäre doch schön, und wir wussten sofort, dass es passt.

Junge Eltern werden in der Regel mit Accessoires und Kleidung für Babys von Verwandten und Freunden überschüttet. War das bei Ihnen auch so? Sie sind da noch Anfänger – aber was sind die Must-haves? Worauf kann man auf keinen Fall verzichten? Was bekommt man doppelt und dreifach?

Wir könnten eine Babyausstattung eröffnen, unglaublich, was man alles bekommt. Es gibt allerdings Dinge, die sind essenziell wichtig. Einen Kinderwagen, mit dem man gerne spazieren geht, der schnell auf praktische Maße zusammengeklappt werden kann, und ein gemütliches Babybett, wo der Nachwuchs gar nicht mehr raus möchte.