Wir sind plötzlich mit „bis 14.00 Uhr schlafen“, „Handy auf Dauerbetrieb“ und „Chaos im Kinderzimmer“ konfrontiert und wissen nicht, wie wir damit umgehen sollen. Natürlich ist es sehr individuell, wann und wie sich ein Kind in der Pubertät entwickelt. Aber gewisse Gemeinsamkeiten gibt es doch. Oder kennen Sie einen 14-Jährigen, der morgens freiwillig um 06.30 Uhr gut gelaunt und redselig das Bett verlässt?

Was uns Eltern erfahrungsgemäß oft eint, ist die Tatsache, dass wir auf die Pubertät und die damit verbundenen Herausforderungen kaum vorbereitet sind.

Natürlich ist es sehr individuell, wann und wie sich ein Kind in der Pubertät entwickelt. Aber gewisse Gemeinsamkeiten gibt es doch. Oder kennen Sie einen 14-Jährigen, der morgens freiwillig um 06.30 Uhr gutgelaunt und redselig das Bett verlässt?
 

Hier sind drei Tipps, wie Sie diese Zeit gelassener überstehen:

Dein Gefühl ist nicht mein Gefühl!


In der Pubertät läuft das Emotionszentrum der Teenager auf Hochtouren, was eine gewisse emotionale Flexibilität mit sich bringt. So schnell wie unsere Kinder die Launen wechseln, können wir Eltern nicht mithalten. Versuchen Sie, sich nicht von den Gefühlen Ihres Kindes anstecken zu lassen. Ihr KIND ist in der Pubertät – nicht Sie.
 

Kinder tun nicht immer, was wir sagen, aber oft, was wir tun!

 

Wir Eltern sind die größten Vorbilder für unsere Kinder. Wenn wir Respekt, Toleranz, Mitgefühl vorleben, das Handy beim Essen konsequent weglegen und uns an Regeln halten, ist die Wahrscheinlichkeit, dass unsere Kinder dies nachmachen, sehr hoch. Achten Sie bitte darauf, dass Sie nicht Wasser predigen und Wein trinken. Das geht selten gut.




Foto: Kira Liebmann

Tanken Sie Kraft!


Wenn wir gestresst, unausgeschlafen und genervt sind, ist es uns unmöglich, Pubertätseskapaden gelassen zu ertragen. Bei Stress nehmen Empathie und Einfühlungsvermögen aufgrund des Cortisols im Blut rapide ab. In sich ruhende Eltern geben Teenagern den Halt, die Stabilität und die Sicherheit, die sie jetzt so dringend benötigen.  Sorgen Sie dafür, dass Sie auftanken können, nehmen Sie sich Auszeiten.

Wenn ich an meine Jugend zurückdenke, dann war das eine aufregende, tolle und lehrreiche Zeit, und das wünsche ich meinen und auch Ihren Kindern von Herzen!

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