In „Conni & Co 2“ haben Sie die Rolle des Regisseurs übernommen und inszenierst zum ersten Mal, ohne selbst als Schauspieler mitzuwirken. Was hat Sie dazu bewogen?

Ich wollte letzten Sommer eigentlich keinen Film drehen und mich ein bisschen erholen. Aber es war eine Bedingung von Emma. Sie hat gesagt: Ich mache den Film nur, wenn mein Papa die Regie übernimmt. Denn der holt immer das Beste aus mir heraus. (lacht) Sonst spiele sie nicht. Ich wusste außerdem, dass Emma für ein Jahr mit ihrer Mutter nach Malibu geht. So konnte ich noch mal viel Zeit mit ihr verbringen.

Iris Berben, die ebenfalls eine Rolle in „Conni & Co 2“ übernommen hat, sagte über die Dreharbeiten, dass sie ein sehr starkes Familiengefühl im Team gespürt habe. Wie gelingt Ihnen das?

Das habe ich eigentlich bei jedem Film. Ich suche mir Menschen aus, die ähnlich wie ich ticken. Sie haben die gleiche Hingabe und Liebe für das, was sie tun. Bringt man ganz viele dieser Leute zusammen, ist man automatisch eine Familie. Da wir ganz viel lachen, empfinden es die meisten gar nicht als Arbeit.

Entspannung ist die Grundvoraussetzung für ein schönes Schauspiel.

Ich achte außerdem darauf, nicht mit Blödmännern zu arbeiten. Auf die Frage, was das schönste am Erfolg sei, habe ich mal geantwortet, dass ich mir aussuchen kann, mit wem ich meine Zeit verbringe.

Clint Eastwood gibt als Regisseur vor jedem Start der Szenen nur ein Handzeichen – bei einem lauten „Action“ würden sich die Schauspieler unnötig anspannen. Welche Atmosphäre ist Ihnen wichtig?

Entspannung ist die Grundvoraussetzung für ein schönes Schauspiel, dazu ganz viel Liebe und Vertrauen. Ein Schauspieler, der Angst hat und nervös ist, kann nicht entspannt und deshalb nicht gut sein. Er ruft andere Leistungen ab, wenn ich ihn nicht anschreie. Das kapieren nicht alle Regisseure. Es gibt welche, die herumbrüllen. Allerdings nicht bei mir, weil ich das sofort verbiete. „Wenn Du noch einmal schreist, dann pass‘ auf mein Freund.“

Wie ist das bei Kinderfilmen?

Da gehe ich genauso heran. Sie sind wegen der vielen gesetzlichen Vorgaben, wie zum Beispiel Arbeitsschutzzeiten, etwas komplizierter. Das macht es manchmal nicht einfacher. Aber die Kinder und ich haben sich gefreut. Wir hatten viel Spaß.

Wie ist Til Schweiger als Vater?

Viel geduldiger als normalerweise. Denn eigentlich bin ich ein eher ungeduldiger Mensch. Ich bin aber absolut nicht streng und das ist nicht unbedingt positiv. Wenn sie etwas von mir wollen, bekommen sie das eigentlich. Ich bin wahnsinnig stolz auf mich, dass ich meinen Kindern keine Vespa gekauft habe. Sie sagten, dass die aber alle hätten. Egal, ich kaufe Euch ein Auto, wenn ihr 18 seid, aber keine Vespa mit 16. Ich finde die zu gefährlich.

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