Schon bald stellt sich die Frage, wann es Zeit ist, mit der Beikost zu beginnen und was man dem Baby überhaupt geben darf.

Es gibt keinen perfekten Startpunkt für die Beikost. Das Kind sollte (mit etwas Unterstützung) sitzen und sich vom Rücken auf den Bauch drehen können. Meist geschieht das um den 7. Lebensmonat. Ob es nun Brei isst oder breifrei ernährt wird, ist dabei jeder Familie selbst überlassen. Hier, wie bei so vielen Familienthemen, gibt es kein richtig oder falsch.

Einige Signale des Kindes

Unsere erste Tochter haben wir strikt nach einem Breiplan gefüttert, angefangen mit dem Mittagsbrei, gern auch aus dem Glas. Unsere Mittlere saß im Restaurant auf meinem Schoß und zog mir eine Nudel von der Gabel, die sie hektisch verschlang. Ab da bekam sie einfach das, was wir auch aßen. Weniger gewürzt natürlich und die Kartoffeln und Möhren gut weich gekocht. Bei unserer jüngsten Tochter starteten wir direkt mit BLW, also breifreier Kost. Klar sieht es um ihren Essplatz katastrophal aus. Sie lernen alles erst kennen.

Brei oder breifreie Kost ist nicht dazu da, das Baby sofort satt zu machen und Still- oder Flaschenmahlzeiten zu ersetzen. Deshalb heißt es Bei-Kost. Zusätzlich braucht das Kind Flüssigkeit in Form von Muttermilch oder Ersatzmilch, wie Pre oder 1er. Es ist eigentlich fast alles erlaubt, außer zB. Honig oder Kuhmilch. Der Kinderarzt oder qualifizierte Webseiten geben gern weitere Informationen.

Mit dem Essen darf gespielt werden. Es sollte kein Muss sein, alles aufzuessen und auch Tischmanieren sind nicht wichtig. Auch sollte man das Kind nicht austricksen und das Essen irgendwie in den Mund befördern. Jede Familie findet ihren Weg und jedes Kind hat sein eigenes Tempo. Darauf können wir Eltern vertrauen. Rückblickend muss ich etwas schmunzeln, wieviel Energie ich in die Einhaltung des Breiplans gelegt habe, dabei ging es bei den anderen Töchtern so unkompliziert.

Tipps für erfrischende Snacks im Sommer für die ganze Familie

Wassermelone geht immer. So herrlich erfrischend und einfach ein Allrounder. Schmeckt super als Salat mit Minze und Fetakäse oder pur als kleiner Zwischensnack. Wassermelone können Kleinkinder prima halten und essen.

Gegen einen Smoothie spricht bei sommerlichen Temperaturen auch nichts. Einfach griechischen Joghurt und Lieblingsobst pürieren und genießen. Extra Tipp: Den Smoothie in alte Joghurtbecher oder Eisbehälter füllen, Stäbchen rein und ab in die Tiefkühltruhe, schon hat man nach wenigen Stunden ein leckeres und gesundes Eis. Aber Achtung, kleine Ess-Anfänger sehen auch dementsprechend aus nach dieser köstlichen Abkühlung. Übrigens lässt sich auch Wassereis ganz einfach selbst herstellen. So hat man die beste Kontrolle über die Zutaten und kann das Eis nach Herzenslust selbst herstellen ohne eine Eismaschine zu benötigen.

Für Kleinkinder, die gerade mit dem Essen starten und schon etwas geübter sind, kommt mein Lieblingsessen gerade recht: Milchreis mit Apfelmus. Das essen wir alle sehr gern, im Sommer gern auch kalt. Wer keine Kuhmilch verwenden möchte, nimmt einfach Kokosmilch, der Milchreis schmeckt genauso gut.

Guten Appetit und einen schönen Sommer wünsche ich!

Information

Mehr zu meinen drei Töchtern und mir finden Sie unter mesupermom.de.